Montag, 21. März 2016

#‎MeckernMitÜberlebenskunst‬ // Der motzende Meckerbeitrag #1 // Fassaden







Ich denke nicht, dass ich viele Talente habe, aber wenn ich eines kann, dann ist es ehrlich sein. Versteh mich nicht falsch! Natürlich bin ich nicht eine Person, die den Kellner wegen jedem Haar in der Suppe ankeift, ungeduldig in der Drehtür rumflucht oder ununterbrochen an anderen rummeckert. Aber ich äußere mich oft kritisch über Gewohnheiten der Gesellschaft, über Ungerechtigkeit, Heuchlerei und ungerechtfertigte Preise.

Die Frage ist allerdings: Wie gut kommen wohl Artikel an, die vom Meckern erzählen. Und hier beginnt auch schon das Dilemma. Wir Menschen müssen immer die Haltung bewaren, vieles, was wir fühlen, verleugnen und gerade, wenn man sich öffentlich äußert, so wie ich gerade, eine möglichst reine Weste präsentieren. Aber was soll diese Möchtegerntuerei? So viele Menschen gehen innerlich kaputt, weil sie das Gefühl haben, dass sie eine Maske tragen müssen. Wenn wir Schwäche zeigen, dann sind wir angreifbar, nicht mehr perfekt und deshalb auch nicht mehr respektiert. Gerade in der Blogger- und Youtuberwelt sehe ich diese vielen Fassaden. Ich kann nicht von mir behaupten, mich im engsten Kreis der Bloggerindustrie zu befinden und habe deshalb eine Sicht von der anderen Seite der Fensterscheibe. Oftmals scheint alles so inszeniert und diese Perfektion überträgt sich dann auf jene, die die Beiträge und Videos sehen und daraufhin dem Vorbild nacheifern und eine eigene Maske aufsetzen. Das schließt natürlich auch Medien wie das Fernsehen und die Magazine ein, jedoch denke ich, dass gerade das Internet für junge Leute inzwischen sehr viel leichter zu erreichen ist. Je mehr wir alle nach dem perfekten Schein streben, desto mehr verlieren wir uns selbst und unsere eigenen Stärken. Und umso mehr vertun wir die Gegenheit, aufrichtige und wahrhaftige Freundschaft zu finden.

Dieser erste Meckerbeitrag handelt also übers konstruktive Meckern. Doch was heißt dieses negativ angehauchte Wort "Meckern" eigentlich genaugenommen.  Für mich, und das ist meine ganz persönliche Meinung, ist meckern nichts anderes als ehrlich sein. Dabei gilt es natürlich noch zu unterscheiden, ob man einfach nur stumpfsinnig seinen Dampf ablässt oder ob man sich kritisch und konstruktiv mit einem Thema befasst und sich dementsprechend dazu äußert. Wer also konstruktiv meckert, ist wenigstens aufrichtig mit seinen Mitmenschen und gibt ihnen somit die Möglichkeit, sich zu erklären oder zu rechtfertigen. 
So unglaublich viele Menschen, die ich kenne, behalten ihre Gefühle und Gedanken für sich. Sie weichen Konfrontationen aus, reagieren unterbewusst aber auf angefallene Konfliktpunkte. Obwohl, man von außen nichts sieht, spürt man den Gräuel, kann ihn aber nicht zuordnen und ist viel verstörter, als wenn man einfach darüber geredet hätte. 
Das Internet bietet den Menschen viel Anonymität. Nunja, nicht gerade mir hier auf meinem Blog, aber dir als Kommentator. Es gibt so viele Dinge, die einen stören  und belasten an dieser Welt und der Motzende Meckerbeitrag soll dir und mir Raum für Konversationen und Gedankenentfaltung geben. Ob es also um Verhaltensweisen, Kinofilme oder Staatskonzepte geht. Solange wir darüber eine Meinung haben, ist diese wichtig genug gehört oder gelesen zu werden.
Mich würde interessieren, was dich so an deiner Umwelt am meisten stört, wobei du dich ungerecht behandelt fühlst, was dich so bewegt oder aber auch, welch banales Thema dich aufregt.

Es würde mich total freuen, wenn auch noch andere an einer Konversation teilnehmen oder ihre eigenen Meckerbeiträge schreiben, in denen sie einfach mal offen und ehrlich von Dingen erzählen, die sie beschäftigen. Ich habe keine Ahnung, wie diese Aktion hier ankommen wird, da sie ja doch etwas anders ist. Wenn du aber Lust hast, mitzumachen, dann nimm dir ruhig den Header mit, baue den HTML-Code ein, verlinke deinen Beitrag oder nutze den Hashtag #‎MeckernMitÜberlebenskunst!
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Meckern tun wir alle mal, es aber mal zusammen zu tun, ist bestimmt um einiges lustiger!
Aufrichtig zu sein, schließt so viele Bande und ob du es glaubst oder nicht: Nette, aber aufrichtige Menschen werden lieber gemocht, als jene, die um sich herum eine Fassade aufbauen und einem ständig etwas vormachen. Also quäl dich nicht weiter und rede mit der Welt.

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