Samstag, 12. März 2016

Indisches Tofucurry // einfach // vegan

Ich liieeebeee indisches Essen! Zusammen mit Sushi und Pasta ist es mein absolutes Lieblingsessen, allerdings finde ich es zu Hause extrem schwer, nachzukochen. Heute zeige ich dir, wie ich am liebsten mein Tofucurry zubereite. Seit einer ganzen Weile versuche ich mich an der indischen Küche und ich empfinde dieses Rezept als das, was nach meiner Erfahrung am leichtesten und trotzdem am authentischten zubereitet werden kann. 
Indisches Essen ist sehr reich an verschiedenen Gewürzen und ich denke, die Schwierigkeit liegt darin, die richtige Zusammensetzung hinzubekommen, damit nicht ein Gewürz unangenehm heraussticht. Mich würde auf jeden Fall interessieren, mit welchen Zutaten du dich immer an die indische Küche wagst!
Die indischen Gewürze und Pasten bekommst du übrigens oft in größeren und gut sortierten Supermärkten oder aber auch in türkischen Einkaufsläden. Natürlich ist der Tofu auch einfach mit Paneerkäse oder Hühnchen zu ersetzen, falls die vegane Variante dich nicht so sehr anspricht. ____________________________________________________________________________________________
Wir brauchen für zwei Personen:
Basmatireis
100 g Brokkoli
Naturtofu (mein liebster in von Dennree)
1 Paprika
1 Zwiebel
3-4 El Tomatenmark
50 g Erbsen (tiefgekühlt)
1/4 Zucchini
40 ml Kokosnussmilch 
1 Tl Madraspaste (Achtung, die ist scharf! Lieber mit weniger anfangen und steigern)
1 Tl Garam Masala Gewürz
2 Tl Paprikapulver
4 Tl Currypulver
Frische Petersilie
Frischen Koriander
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Zunächst schmeißt du den Basmatireis in einen Kochtopf und kochst ihn nach Packungsanleitung gar. Wie viel du da verwenden möchtest, hängt natürlich von eurem Hungergefühl ab. Wir haben einfach rund 60g pro Person gekocht. Auch friemel ich sehr gerne ca. 100g Brokkoli klein und koche ihn gemeinsam mit dem Reis, damit dieser später hübscher aussieht und einfach noch leckerer schmeckt. Währenddessen erhitzt du dann eine große Pfanne auf der mittleren Stufe und brätst darin den gewürfelten Tofu an. Dabei empfehle ich dir, das mit der Hitze wirklich nicht zu übereilen. Wenn die Pfanne zu heiß ist, verbrennt der Tofu nämlich ganz schnell und wir wollen ja, dass er gleichmäßig knusprig wird. Nach etwa 6-7 Minuten rösten kannst du auch schon die Gewürze (Paprikapulver, Currypulver, Garam Masala) hinzufügen. Der Tofu nimmt nun all die Aromen in sich auf und ist nicht mehr länger geschmacksneutral. Anschließend gibst du die kleingeschnittene Zucchini hinzu, ein paar Minuten später die Paprika und zum Schluss die Zwiebeln. Tatsächlich sollen die Zwiebeln gar nicht mehr wirklich gebraten werden, sondern eher glasig köcheln. 
Sobald sich also alle Zutaten in der Pfanne befinden, fügst du das Tomatenmark hinzu und löscht alles mit 5-7 El Reiswasser ab. Dieses Wasser entnimmst du einfach dem Reis, der ja nebenher vor sich hin köchelt. Dann fügst du die Madraspaste hinzu. Ich empfehle dir allerdings, zunächst sehr sparsam zu sein und je nach Geschmack dann höher zu dosieren, da sie wirklich SEHR scharf sein kann. Am Ende fügst du dann nur noch die Kokosmilch und die tiefgefrorenen Erbsen hinzu, schmeckst alles mit Salz, Pfeffer und gegebenfalls etwas mehr Garam Masala ab und lässt die Soße gute weitere 5-7 Minuten köcheln. 
Inzwischen sollte auch unser Brokkoli-Basmatireis fertig sein und wenn du mit deiner Soße zufrieden bist, kann auch schon serviert werden. Sobald der Soßentopf vom Herd genommen ist, hebe ich immer die frischen Kräuter unter, also den Koriander und die Petersilie, damit sie nicht sofort durch die Flüssigkeit matschig werden.

Also wie gesagt, würde es mich sehr interessieren, wie dir das indische Essen daheim am besten gelingt und ansonsten wünsche ich dir noch ein schönes Wochenende und guten Hunger!

1 Kommentar:

Rimanere nella memoria hat gesagt…

Das sieht echt lecker aus

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