Donnerstag, 14. August 2014

Kokos-Hähnchen-Curry

Heute kochen wir uns ein leckeres Kokos-Hähnchen-Curry. Eigentlich bin ich so gar kein Kokosnussfan... also, so überhaupt gar nicht! Kein Bounty, kein Duschgel und erst recht keine Kokosmilch. Aber aus irgendeinem Grund ist es bei diesem Gericht anders. Also auch hoffentlich allen Kokosfeinden viel Freude damit!
1) Ich denke, dass ihr eure Zutaten waschen und putzen solltet ist klar, deshalb macht ihr danach gleich damit weiter den Knoblauch und die Zwiebeln schön klein zu hacken und die Paprika, die Tomaten und das Hähnchenbustfilet in beißfreundliche Stückchen zu schneiden.

2) Als nächstes lasst ihr eine große Pfanne (falls nicht beschichtet mit etwas Öl) heiß werden und beginnt damit Knoblauch und Zwiebeln glasig zu braten. Dabei lasst ihr den oberen dünnen, grünen Teil der Frühlingszwiebel erstmal weg, da dieser sonst zu schnell schwarz wird.

3) Jetzt wird immer mit gut einer Minute Abstand folgenes in dieser Reihenfolge dazugegeben: Hühnchen, Paprika, Kichererbsen, Brechbohnen, Tomaten.
Der Grund dafür ist, dass wir wollen, dass alles möglichst schön knackig bleibt, jede Zutat jedoch unterschiedlich schnell fertig ist.

4) Wenn ihr mit der Konsitenz zufrieden seid, löscht ihr euer knusprig gebratenes mit einer halben Dose Kokosnussmilch ab. Hebt den Becher Saure Sahne unter und lasst alles kurz aufkochen. Eventuell könnt ihr nochmal ein wenig Wasser dazugeben, die Soße wird cremig bleiben, keine Sorge. Dann gebt ihr 2 EL Zitronensaft (cerca der Saft einer halben Zitrone) dazu und lasst es bei niedriger Stufe weiterköcheln. Übrigens ist das ein guter Zeitpunkt den Reis oder die Nudeln nach Packungsanlage zu kochen.

5) Nun ist es an der Zeit kräftig zu würzen. Das liegt bei euch in welcher Dosierung ihr es am liebsten mögt, allerdings empfehle ich euch:
 1 EL Currypulver, 1 EL Paprikapulver, 1/2 EL Kurkuma, 1/2 EL Koriander, 1/2 EL Salz, 1/2 TL Chayennepfeffer, 1/2 TL Pfeffer

6) Zum Schluss könnt ihr die Petersilie und die zuvor übrig gelassenen Frühlingszwiebelreste hineinstreuen und möglichst nicht mehr zu lange köcheln lassen, da wir ja kein Wabbelgemüse wollen.


Ich persönlich finde es besonders lecker, wenn ein Großteil des Tellers mit den Brechbohnen bedeckt ist und der Reis/die Nudeln nur als zusätzlicher Sattmacher dienen. Für die Veggies unter euch: Räuchertofu tuts auch!

Lasst es euch schmecken und schickt mir gern Photos, wenn ihr das Gericht auch mal versucht habt.

Kommentare:

Sari hat gesagt…

Mir geht es da ja wie Dir: Kokos und ich werden Maximal auf Keksen Freunde, aber vor allem Kokosmilch..in Coktails oder gar auf Haaren...urgs... leider musste ich feststellen, dass ich es auch in Essen nicht so sonderlich mag, aber man kann das Gericht sicher auch gut stattdessen mit Sahne kochen, oder?

Sinah hat gesagt…

Auf jeden Fall kannst du das auch mit Sahne, normaler Milch oder Sojamilch machen. Ich muss allerdings trotzdem darauf hinweisen, dass das besondere an dem Gericht durch die Zugabe von Kokos entsteht. Inzwischen koche ich persönlich das Gericht auch mit nur einem Schuss Kokos, da dieser für die Besonderheit durchaus ausreicht. Probieren geht über studieren würde ich sagen :-D

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