Donnerstag, 13. Februar 2014

Ich bin zurück: Meine Klausurvorbereitungstipps

Hallöööle ihr Lieben!
Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht!
Oh weier, ich sollte mich schämen einfach so unterzutauchen, aber es gibt Zeiten, in denen hat das virtuelle Dasein irgendwie keinen Platz im Leben. Vielen Dank liebe Universität! :-P

Ich weiß nicht, ob ich das schonmal erwähnt habe, aber ich bin Studentin der Prähistorischen Archäologie und glaubt mir wenn ich euch eines sage... dieses Studienfach ist absolut nicht ohne.
Angefangen bei der Geschichte der letzten 5000 Jahre unseres menschlichen Existierens bis hin zu den ersten Schriften häufen sich Daten, naturwissenschaftliche Methoden, Sprachen und Ereignisse. Tonnen von Keramik, Architektur, Religionen und Herrschernamen gilt es nachzuvollziehen und auswendig zu lernen.

Wir befinden uns immer wieder in Situationen, in denen wir uns nicht vorstellen können wie wir nur so viel Inhalt abspeichern sollen. Dazu kommt noch der Leistungsdruck und der normale Wahnsinn des Alltags.
Die Navi  bei Avatar haben gesagt "Man kann kein Gefäß füllen, das bereits voll ist."
Vielleicht schaffen wirs ja trotzdem irgendwie:

Jeder hat seine eigene Methode wie er am besten lernen kann und was für ein Lerntyp er ist.
Ich möchte euch allerdings trotzdem ein paar Tipps geben, mit denen sich einige vielleicht auch identifizieren können und mit denen ich die Horror-Gefäßfüllfase einigermaßen überlebt habe. Dazu muss ich sagen, dass ich nie ein guter Lerner war. Ich habe eine schnelle Auffassungsgabe, die allerdings je nach Laune und Interesse am Thema variiert. Da man aber leider nicht immer nur Dinge lernen muss, die einen brennend interessieren, habe ich im Abi damals versucht einen Weg zu finden, mit dem ich möglichst mit Spaß lernen kann.

1) Rechtzeitig beginnen und Übungsbögen schreiben

Gerade in der Uni kommen manchmal 2 Tage vor der Klausur noch gänzlich neue Themen dazu. Aus diesem Grund ist es, und das ist natürlich auch nichts neues, wichtig rechtzeitig anzufangen und nicht alles bis zur letzten Sekunde aufzuschieben. Immer wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr zu einem bestimmten Kapitel oder Thema keine weiteren Infos erwartet, nehmt euch einen Tag Zeit und schreibt eine Zusammenfassung, in der ihr Tabellen, Definitionen und Begriffserklärungen zusammentragt. So vermeidet ihr es wie wild und panisch in euren Heftern kramen zu müssen. Ausserdem spart ihr unendlich Zeit! Immer mal wieder ein Tag fällt weniger ins Gewicht, als plötzlich auf den letzten Drücker eine Woche opfern zu müssen. Lasst keine Fragen offen und makiert euch wichtiges mit Farben. Stückchen für Stückchen prägen sich die Themen bei euch ein.
Wichtig ist auch: habt Spaß dabei. Stimmt euch auf die Lernphase mit einem Film zu dem Thema ein oder einem thematisch passendem Roman, der nicht unbedingt nur auf sachlicher Ebene geschrieben ist.

2) Spaßiges Aufnehmen und Anhören

Sobald ihr eure Übungsbögen fertig habt nehmt sie euch auf Band auf. Das kann man mit einem Diktiergerät machen, aber auch Programme wie Audacity können dabei von großem Nutzen sein. Wenn ihr euch eure Übungsbögen laut vorlest hat das allein schon mal einen Einprägungseffekt. Dabei könnt ihr euch Zahlenkombis und Reihenfolgen etc. vorsingen oder ihnen verschiedene Stimmen verpassen. Ich weiß, das klingt unheimlich witzig, aber es hilft!! Danach könnt ihr euch die Datein auf den Mp3 Player ziehen und sie jederzeit, im Bus etc., anhören.

3) Der Selbsttest
Übungsbögen und Aufnahmen sind fertig und einige Zeit ist vergangen, in der ihr euch die Bögen immer mal wieder durchgelesen oder sie wie ein Referat euren Freunden/Familie vorgetragen habt und die Aufnahmen kommen euch schon aus den Ohren. Jetzt ist es an der Zeit mit beidem Zusammenzuarbeiten und den Stand eures Wissens zu testen. Lasst eure Aufnahme abspielen, aber immer nur den Oberbegriff oder die Frage. Zum Beispiel: "Nennen Sie die 6 Sprachen des ägyptisch Koptischen."
Dann drückt ihr auf Stopp und schreibt die Antwort auf. Anschließend lasst ihr das Band weiterlaufen, um die Antwort zu hören. Auf diese Art und Weise seit ihr nicht auf andere angewiesen, die euch abfragen.



Seit am besten so fertig, dass ihr den Abend vorher nichts mehr lernen müsst, damit ihr euer "Gefäß" nicht überladet und schaut euch höhstens noch eine spannende Doku zu dem Thema an.

Und wie lernt ihr immer so?

Ich hoffe ich konnte einigen von euch beim Lernen behilflich sein und wünsche allen Studenten viel Erfolg in der jetzigen Klausurenphase und allen Schülern einen schönen Start ins Schulhalbjahr.

1 Kommentar:

Sari hat gesagt…

Ai ai ai...ich sage Dir. Was ich NIE konnte, das war rechtzeitig mit dem Lernen anfangen, weil ich bis zum Termin dann auch gerne die Hälfte wieder vergessen habe. Bei mir läuft es eher genau andersherum. Ich tauche eine Woche vorher ab und mache all deine Dinge, eben nur nicht in 2 Monaten sondern in einer Woche. Ich bin ein Stress- und Unter-Druck-Lerner und damit fahre ich immer ganz gut. Wobei ich zugeben muss. Wenn ich vielleicht 2-3 Wochen früher angefangen hätte, wären die 2 oder 3er Noten vielleicht auch eher mal eine 1 geworden *lach* Aber ich war ja mit ner durchschnittlichen 2 immer zufrieden ^-^

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