Samstag, 2. November 2013

Mein Halloween (Horrornacht in Barbelsberg und Trick or Treat)


Am Donnerstag war es wieder so weit. Die Tore der Unterwelt öffneten sich und Milliarden von schaurigen Monstern, Hexen, Gespenstern und anderen verdammten Wesen bevölkerten unsere unscheinbare kleine Welt. Schon immer war Halloween einer der mir liebsten Tage im Jahr. Obwohl mir natürlich klar ist, dass der Sinn dieses Tages im Laufe der Jahrhunderte so langsam flöten ging und der Kommerz nun die Überhand über diesen gespenstischen Tag hat, habe ich jedes Jahr aufs Neue einen heiden Spaß und scheue mich, trotz des älter werden, NIEMALS mich in ein schickes und blutiges Gewand zu werfen.
Ich meine, hallo?! Ein Tag im Jahr, an dem man herrumlaufen kann wie man mag und es einem kein Mensch vorhalten kann.

Mein Halloween gliederte sich dieses Jahr in zwei Etappen. Am 31.11. schmiss ich mich in ein Hexenoutfit, mit dem Sprechendem Hut aus Harry Potter als Hexenhut, und wanderte mit meinem kleinen Neffen durch die Straßen. Da er gerade erst zwei Jahre alt ist, verstand er all das natürlich noch nicht allzu sehr, freute sich aber umso mehr darüber, dass ihm ständig irgendwelche Menschen Süßigkeiten in seinen kleinen Beutel warfen. Die Ausbeute am Ende war in der Tat bombastisch!
Am Abend ging ich mit ein paar Freundinnen in den Sage Club in Berlin. Ein eher rockiger bis metalorientierter Club in den jeder gratis hinein kam, der besonders schaurig aussah. Nunja, was soll ich sagen... wir... mussten Eintritt zahlen *drop* haha.
Am nächsten  Tag, also jetzt am Freitag, haben wir es gewagt und sind zu den Horrornächten in den Filmpark Babelsberg gefahren. Da ich nur eine schaurige Atmosphäre und ein paar verkleidete Menschen erwartete kam mir der Eintritt von 19 Euro zunächst ganz schön happig vor.
Doch ich wurde überrascht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Als es um 18 Uhr dunkel wurde und eine laute Stimme aus den Lautsprechern schallte, die das Kommen zahlreicher Monster ankündtigte, die plötzlich aus allen Ecken auftauchten, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu schreien. Und das sagt euch jemand der die schlimmsten Horrorfilme des nachts allein guckt, ohne mit der Wimper zu zucken.
Würde man all die Monster bei Tag sehen, würde man höhstens die tolle Verarbeitung ihrer Kostüme bewundern. Stellt euch aber eine Mittelalterstadt (so eine gibt es eben im Filmpark Babelsberg) bei Nacht vor, überall wabert Nebel, es läuft schaurige Musik und wie aus dem Nichts steht ein Kerl mit einer Kettensäge hinter euch. Irgendwann rennst du nur noch paranoid durch den Park, weil du denkst, dass hinter jeder Ecke irgendwas lautert. Dazu kommen noch Gruselsets, wie ein Geisterhotel oder eine Nervenklinik. Viele Monster sind thematisch verteilt, so findet man auf dem Spielplatz eine Menge extrem merkwürdiger und sich ziemlich schnell bewegender Clowns. Bei der blauen Aladdinkuppel, aus ihren Gräbern entsprungende Skelette, die den "Tag der Toten" feiern.
Uns begegnete alles: vom Gruselsantmännchen, über die Adams Family bis hin zu sämtlichen Charackteren aus den bekanntesten Horrorfilmen (Nosferatu, Freddy Krüger, das Dreiradfahrende Saw-Männchen et al.)
Geendet hat der Abend mit einer toll inszenierten Stunt Show im Vulkan, bei der des öfteren Musik aus Tim Burton Filmen zu hören war, den ich, mal so nebenbei, vergöttere.

Auf dem Heimweg waren wir alle heiser, ein wenig zittrig, aber absolut glücklich!
Kurzum: mein Halloween war süper!
Und wie lief es bei euch? Seid ihr auch solche Halloweenfans wie ich oder eher nicht? Ich bin ganz Ohr.

1 Kommentar:

Sari hat gesagt…

Mehr als unsere Runde mit dem kleinen war bei uns nicht drin...ich war auch ziemlich angepisst,nachdem ich tags darauf irgend eine chemisch stinkende Pampe von der Haustür abwischen musste,obwohl keiner bei uns geklingelt hat und wir Bonbons da hatten...

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